Meinung Pro iPad

iPad Hero

Courtesy of Apple

Es ist wirklich günstig und smart, durch das Aluminiumgehäuse hochwertiger als jedes Netbook und wird das Leben der Couch Potatos – ob daheim, in der Bahn oder im Hotel – revolutionieren.

Endlich ein interaktiver Newsreader, ein Newsbook, welches das offene ePub Format unterstützt. Dagegen steht das Kindle mit seinem proprietären Format und dem eingeschränkten SW-Bildschirm wie aus dem letzten Jahrzehnt.

Videos schauen, eMail checken und im Web surfen geht schneller und übersichtlicher, als auf jedem anderen Device von der Hand. Apple ist bei eleganter Bedienung die Verbindung von Text, Video und Musik gelungen.
Die Ankündigung, für rund 30 Dollar das komplette Office Paket iWorks für den iPad anzubieten, zeigt zudem, dass Apple eine vollwertige Ergänzung zum Smartphone und dem Rechner daheim geglückt ist.

Für Entwickler hat Apple direkt nach der Präsentation das iPad Software Development Kit (SDK) bereitgestellt. Die Bindung zwischen Entwicklern und Hersteller war schon beim iPhone einzigartig. Schon in kurzer Zeit wird es somit eine große Zahl iPad spezifischer Tools geben, die Lücken im iPad Angebot schließen – zusätzlich zu den vorhandenen, ebenfalls lauffähigen iPhone Applikationen.

10 Stunden Betriebszeit – bei reeller WiFi-Nutzung – erreicht kein vergleichbares Netbook. Ich erwarte eine elegante und innovative Bedienung und keinen Ersatz-PC. Und bereits für den Einstiegspreis von 499 Dollar erhält der User in ein stimmiges Produkt.

Der iPad wird in jedem Fall ein Erfolg, denn es erreicht alte User durch neue Erfahrungen und neue Nutzer, da die Bedienung vom Smartphone bis zum PC nie einfacher war.

Meinung Contra iPad

iPad Camera Connectin Kit

Apple.com

Das iPad ist viel häßlicher als gedacht. Auf so vielen Webseiten gab es schicke Fakes. Und jetzt dieser breite Rand.

Ich finde auf den Bildern und in den Technischen Daten keinen USB-Anschluß. Ich dachte auch, die Zeiten in denen Apple seine Gewinnspannen durch den Verkauf von Adaptern und Kabeln aufbessern mußte, gehören zur Geschichte.

Steve Jobs hat in der Präsentation des iPad die drei Nachteile der Netbooks genannt: Sie sind langsam, haben ein schlechtes Display und laufen mit einem PC Betriebssystem. Das iPad hat das Betriebssystem eines Smartphones, zum Lesen von Büchern ein schlechteres Display als ein Kindle und schnell ist es, weil es kein Multitasking unterstützt.

Ich wollte das iPad meinen Eltern schenken. Denen ist ein Netbook ebenso wie ein Smartphone zu klein und die Bedienung eines PC’s zu kompliziert. Sie würden eMails schreiben, etwas Surfen und eventuell Chatten. Das iPad mit der simplen Bedienung wäre also perfekt. Aber sie können beim Chatten nicht ihren Enkeln zuwinken. Sie können beim Surfen keine PDF’s downloaden, ausfüllen und dadurch Behördengänge sparen. Und es gibt keine Möglichkeit für sie, die gespeicherten Inhalte einfach durch Anschluß einer externen Festplatte zu sichern.

Es fehlen rudimentäre Elemente eines Betriebssystems, die das iPad zu einem eigenständigen Baustein macht. Statt dessen braucht man iTunes auf einem zusätzlichen PC oder Mac. Jedes neue Netbook kann mehr. Die Kritiker haben recht, wenn sie das iPad als aufgeblasenen iTouch bezeichnen. Wenn das iPad wirklich über kein Multitasking verfügt, kann ich nicht einmal mehrere Apps auf dem großen Display anordnen und parallel öffnen.

Es fehlt sehr viel und ein iPad für 1.000 Dollar mit OSX wäre mir lieber gewesen. Apple wird es schwer haben, mit diesem Tablet an den Erfolg des iPhones anzuknüpfen.

P.S: Hier noch ein strategisches Youtube Video zum Thema…

Hinweis: dies ist eine Dritt-Einbinung von Youtube

Technische Daten des iPad

Die technischen Daten des iPad stehen fest. Es wird Modelle mit 3G Unterstützung und ohne geben. Außerdem hat der User die Wahl zwischen 16GB, 32GB und 64GB Flash Disk. Anbei die technischen Spezifikationen im Detail:

Display:
• 9,7 Zoll (24,6cm) Display
• 1024×768 Pixel bei 132ppi
• LED Hintergrund
• Multi-Touch

Größe und Gewicht:
• Höhe 24,3cm
• Breite 19,0cm
• Tiefe 1,34cm
• Gewicht 680g bzw. 730g (bei 3G)

Bedienung:
• An-/Ausschalter
• Mutingtaste
• Lautstärke-Wippe
• Home-Button

Anschlüsse:
• Kopfhörer 3,5mm
• Dock Connector
• SIM-Card-Slot (bei 3G)

Innere Werte:
• WiFi / WLAN (802.11 a,b,g,n)
• Bluetooth 2.1 inkl. EDR
• UMTS, HSDPA, GSM, EDGE (bei 3G)
• Digitaler Kompass
• Unterstütztes A-GPS (bei 3G)
• Accelerometer
• Prozessor 1GHz Apple A4
• Mikrophon
• Lautsprecher

Lieferumfang:
• iPad
• Dock Connector zu USB Kabel
• Netzadapter 10Watt
• Dokumentation

Zubehör:
• iPad Keyboard Dock
• iPad Dock
• iPad Case
• iPad Camera Connection Kit

iPad startet ab 499 Dollar

iPad Foto by Apple.com

Apple.com

Das offizielle iPad Video ist soeben auf Apple.com erschienen.

iPad Pricing

Apple.com

Die Preise für das iPad beginnen mit $499 für das Basismodell (16GB, kein UMTS) und reichen bis $829 für das Maximodell (64GB, mit UMTS 3G) für den US-Markt. Preise für Europa sind noch nicht bekannt.

Der Countdown läuft

Einen Livestream zur Präsentation des iPad wird es am heutigen 27. Januar nicht geben. Für die deutschsprachigen Teilnehmer empfehlen wir heute abend den Apfeltalk Liveticker oder die Apfelnacht von Mac Essentials. Parallel lohnt sich eine gelegentliche Sichtung der Apple Site, die bei Produktpräsentationen in den vergangenen Jahren zeitgleich eine Aktualisierung erfuhr. Start der Präsentation ist nach MEZ um 19 Uhr.

Zur Unterhaltung hier ein inoffizielles, auf Vermutungen basierendes, aber sehr schön gemachtes YouTube Video.

Sports Illustrated – Tablet Demo 1.5

Hinweis: dies ist eine Dritt-Einbinung von Youtube

5. Erwartung an mein Tablet: Hausautomatisierung und iPad SDK

Meine fünfte Erwartung: Standards zur Hausautomatisierung.

Machen wir uns nichts vor: eine Firma, die seid 20 Jahren Waschmaschinen und Kühlschränke herstellt, ist zwar in der Lage komplexe elektronische Steuerungen zu realisieren, aber mit der Integration ihrer Produkte in den IT- oder Entertainment-Bereich wird diese Firma überfordert sein.

Niemand wird von Apple am 27. Januar die Ankündigung des Superkühlschranks iCool(TM), des High End Systems iSourround(TM) oder der Rollladensteuerung iShutter(TM) erwarten. ;-)

Wenn der Bereich Hausautomatisierung für ein gemeinsames Interface erschlossen wird, dann durch eine kreative Softwarefirma. Der iPad hat das Zeug zum perfekten Interface einer vereinheitlichten Automatisierung im Bereich Home Devices. Von der Couch checken, ob noch genug Öl im Tank ist, die Kosten der Telefonanlage prüfen oder die Kaffeemaschine vorwärmen – diesen Aufgaben darf sich ein Tablet PC nicht verschließen.

Beim iPhone wurde mit dem iPhone Software Development Kit ein wesentlicher Grundstein für den Erfolg gesetzt. Eine gutes SDK reduziert Entwicklungszeiten für Drittanbieter und setzt Standards für das Produkt, so dass der User eine einheitliche Bedienbarkeit erfährt.

Reminder an Apple: stellt von Anfang an eine umfangreiche iPad SDK zur Verfügung.

4. Erwartung an mein Tablet: Mobilität

Meine vierte Erwartung: Mobilität.

Mobilität fängt auf der eigenen Couch an. Und die mobile Qualität ist auch eine Frage der Bootzeit. Zahlreiche Apps für iTouch oder iPhone setzen sich gegenüber ihren ebenfalls erhältlichen Webapplikationen durch, weil sie schneller starten und überall in und außerhalb der Wohnung verfügbar sind. Dafür nehmen User die geringen Kosten für Apps in Kauf. In diesem Punkt sollte sich das iSlate wirklich wie ein größeres iPhone verhalten.

Die Standard-Nutzung von mobilen Devices sind – sieht man vom telefonieren ab – eMail, Chatten, Surfen und Spielen. Beim Surfen stehen je nach Interesse Ebay bzw. Shopping und das Lesen bzw. Abspielen von Nachrichten im Vordergrund. Überschätzt wird die Nutzung als Schreibgerät – der Durchschnittsnutzer tippt wenig und braucht keine vollwertige Tastatur.

Der Tablet PC oder iPad selbst ermöglicht eine bessere Portabilität. Wie bereits im Post vom 18. Januar beschrieben, ist mit einem 10 Zoll Bildschirm zu rechnen, d.h. das Format wird unter einem DIN A4 Blatt liegen. Das Gewicht wird unter 1000 Gramm und die Höhe bei ca. 10 mm liegen.

Abschätzung der Ausstattung des iPad:

Zur Mindestausstattung muss das iPad über USB, Firewire, ein eingebautes Mikrofon, einen kleinen Lautsprecher und Kamera (zum Chatten und Skypen) verfügen. Netzanbindung sollte per LAN, WLAN, Bluetooth und UMTS (SIM Card Slot) möglich sein.

Schick wäre eine lange Akku-Laufzeit und eine Ladefunktion per Induktion – das abelegen im Dock oder anschließen eines Connectors ist im Alltag zu fummelig.

Fehlen darf eine größere Harddisk (ein Solid State mit 64 GB Speicher würde bereits genügen), DVD-Laufwerk und TV- bzw. Radio-Tuner. Nur stören würden Maus, Tastatur oder eine hochwertige Kamera.

Resümee: Das Pad muss sich unterwegs wie zu Hause nutzen lassen.

Gag am Rande: nach einer Intel-Studie finden es 75% von US-Laptop-Nutzer ok, ihr mobile Device auf dem Klo zu verwenden. Eine gewisse Schmutz- bzw. Spritzresistenz wäre folglich prima ;-)